Archiv für März 2010

Auch wir freuen uns tierisch!

Pressemitteilung der JuZ (Jugendinitiative für ein unabhängiges Zentrum) zu den Zeitungsartikeln „Stadt plant Jugendtreff“ (17.03.) und „Jugendbeauftragter freut sich tierisch über Treff“ (19.03.)

Auch wir freuen uns tierisch!

Wie den letzten Zeitungsartikeln zu entnehmen war, kommt von Seiten der Stadtverwaltung Bewegung in die Jugendtreff-Problematik von Miltenberg. Wir finden es allerdings schade, dass es scheinbar keine Bestrebungen gibt, die JuZ in die Gespräche zwischen Stadtverwaltung und dem „Fachmann“ einzubeziehen. Seit über einem Jahr engagieren wir uns für das von uns ausgearbeitete Konzept des Mil-Z (Miltenberger Zentrum). Dieses Konzept wird stetig weiterentwickelt und ist auf www.mil-z.de.vu nachzulesen. Daher wünschen wir uns, in diese Gespräche eingebunden zu werden.

Für eine wirklich sinnvolle Arbeit wären aber – wie in unserem Konzept schon gesagt – mehrere Räume nötig, zum Beispiel zur Einrichtung eines Bandprobe- oder Werkraums. Die geplanten Räumlichkeiten scheinen solche Möglichkeiten nicht vorzusehen. Positiv ist allerdings, dass jetzt wenigstens etwas als „Provisorium“ da ist. Wir möchten an dieser Stelle aber auch daran erinnern, dass die Räume der Alten Volksschule der damaligen Jugendinitiative JUI auch als „Übergangslösung“ übergeben wurden. Diese sogenannte Übergangslösung blieb jedoch 25 Jahre lang bestehen (also bis zur Schließung im Jahre 2008), obwohl von Anfang an bekannt war, dass sie ungeeignet sind. Wir möchten verhindern, dass sich dies wiederholt. Nach wie vor wünschen wir uns das Jugendzentrum in Selbstverwaltung mit regelmäßigen Vollversammlungen, um alle interessierten Jugendlichen in das Geschehen einzubinden. Denn unser Problem ist eben nicht – wie oft fälschlicherweise angenommen – der Jugendpfleger! Wir sind vielmehr dazu bereit, mit diesem Jugendpfleger zusammenzuarbeiten und mit ihm unser Konzept zu verwirklichen.

Im Zeitungsartikel wurde des Weiteren von gewaltbereiten Jugendlichen gesprochen, die die Räumlichkeiten nicht betreten werden. Hier würden wir gerne wissen was mit „gewaltbereit“ gemeint sein soll. Eine weitere Frage wäre, wie die Besucher vorsorglich in „gut“ und „böse“ geteilt werden sollen? Zudem sprach Bürgermeister Joachim Bieber davon, den Jugendtreff „demnächst“ zu eröffnen. Hier würden wir uns eine etwas genauere Zeitangabe wünschen.

Wenn die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung fehlschlägt oder erst gar nicht zustande kommt, und dadurch kein selbstverwaltetes Zentrum entsteht, werden wir auch weiterhin für unser Konzept des Mil-Z kämpfen.

Der 1. Mai kündigt sich an

Aus aktuellem Anlaß zitieren wir aus einer anderen Webseite:

Veranstaltungen zum 1. Mai 2010 am bayerischen Untermain

Termine

Freitag, 30. April, 19 Uhr, Miltenberg, Franziskussaal und Café fArbe:
Maifest am Vorabend des 1. Mai
Prof. em. Rainer Roth spricht zu „Finanz- und Wirtschaftskrise – wer zahlt und für was?“
Live-Musik mit Yohazid (Hardcore-Liedermacher Frankfurt) und Reinhard Frankl (Liedermacher, Bessenbach)
Essen und Trinken, Informationen
Veranstalter: Freundeskreis Café fArbe e.V., Jugendinitiative für ein selbstverwaltetes Zentrum/Miltenberg, attac Aschaffenburg-Miltenberg, Betriebsseelsorge Untermain, Café fArbe der Caritas

Samstag, 1. Mai, 10 Uhr, Aschaffenburg:
Demonstration mit Kundgebung am Theaterplatz
es spricht: Dominik Schirmer, ver.di Bayern
Veranstalter: DGB Region bayerischer Untermain

MEHR DAZU HIER

Ein Beweis für Erbärmlichkeit

Die grüne Funktionärin Marion Becker ist keine sympathische Person. Im Streit der Miltenberger Grünen vor vielen Jahren war sie bereits auf der falschen Seite, der der Superrealos gegen die sympathischen Realos. Fundis gab es hier nie. Aber das ist eine erledigte Geschichte.

Wenn die Grünen aber nun stolz sind, dass die „Firmen Enka und Cordenka Auflagen zu Genehmigungsverfahren, zur Abgasleitung und Abgasreinigung, zu Emissions- und Imissionsbegrenzungen und zu deren messtechnischer Überwachung“ (ME, 19.03.10) erhalten haben (was sie sich zuschrieben), dann ist das sympathisch. Schließlich geht es um unser aller Gesundheit. Richtig auch, was ihre grüne Freundin und ehemalige Landtagsabgeordnete Petra Münzel meint: „Dennoch ist es für uns unbefriedigend, dass das Problem der Luftverschmutzung mit den Folgen für die Gesundheit der Menschen durch hohe Türme nur verlagert wird, statt insgesamt weniger Emissionen zu verursachen.“ (ebd.) (mehr…)

Schuppige Straßenkunst

Manchmal fühlt man sich in Aschaffenburg wie in einem unfreundlichen Aquarium: Es regnet und zähnefletschende Fische lauern an allen möglichen und unmöglichen Ecken.
Schuld daran ist ein sehr fleißiger Artist, dessen Werke man auch auf flickr anschauen kann (und muss – die Halbwertszeit auf der Straße ist doch recht beschränkt). (mehr…)

Blogempfehlung

Seit Februar schreibt Claus Berninger, seines Zeichens Macher des Live-Musik Clubs „Colos-Saal“, auf einem Blog lesenwerte Artikel über das Kulturleben in Aschaffenburg und was ihn sonst noch so beschäftigt.

Wenn man über 25 Jahre lang in einer Stadt Veranstaltungen anbietet und dabei nicht die Augen verschließt, geht es gar nicht anders, man muss sich auch für Kommunalpolitik interessieren, insbesondere natürlich auch für die lokale Kulturpolitik.
Man lernt die Figuren der Stadt kennen, die Wichtigen und Wichtigtuer, die Kreativen und Negativen, riecht die Netzwerke und sieht die Verstrickungen. Fehler werden erkennbar, Skandälchen kriegt man mit, Seilschaften, Ungereimtheiten – natürlich auch positive Entwicklungen sowie viele Anekdoten, Geschichten und etliche Indiskretionen.

Lesen auf http://blog.colos-saal.de/

Top-Down Kultur im Bahnhofsviertel

Es wird groß gebaut in Aschaffenburg – das „Tor zur Welt“ entsteht, ein „Face-Lifting des Quartiers“, „Aufbruchstimmung weht durch die Straßen“, „Soziale Stadt“ und das „Quartier“ hat nun auch ein eigenes, neues Logo. Gipfeln wird der Rausch der Schlagworte in ein „nicht-kommerzielles“ Fest in der „Dreifaltigkeit Gewerbe, Medizin und Kultur“ (O-Ton Quartiersbeirat). Ja, das Bahnhofsviertel erfindet sich neu – pardon – es wird gerade neu erfunden. Das Ziel der baulichen Maßnahmen zumindest ist relativ klar. Aschaffenburg, speziell das Bahnhofsviertel, soll in eine weitere stinklangweilige, sterile, aber durchdesignte Einkaufswelt verwandelt werden. (mehr…)

Jugendtreff Miltenberg: Etappensieg?

Wir zitieren den Boten vom Untermain von heute:

„Die Stadt [Miltenberg] will in der Mainstraße 13 einen Jugendtreff einrichten – wenn das Landratsamt den entsprechenden Bauantrag genehmigt. … Der Bauantrag steht auf der Tagesordnung des städtischen Bauausschusses am heutigen Mittwoch. »Die Stelle eines Jugendpflegers wollen wir demnächst ausschreiben«, sagte Bieber [Bürgermeister von Miltenberg].
Laut Bauamtsleiter Reinhold Schöpf umfasst der potenzielle Jugendtreff auf rund 120 Quadratmetern einen großen Raum mit Küche und zwei Toiletten. … (mehr…)

Edelweißpiratenfestival

edelweißpiratenfestival am 24.4.2010
halle 115 / wertheim

„edelweiß… wie?“
klingt traditionell – ist es auch!
hat aber nichts mit alpenverein oder oktoberfest zu tun.
edelweißpiraten waren eine gruppe kölner jugendlicher die sich kämpferisch und kreativ gegen die nazis gestellt haben und schließlich ermordet wurden.
in diesem sinne möchte auch das festival ein zeichen gegen rassismus, antisemitismus, homophobie, sexismus, staatliche repressionen setzen.

und zwar mit:
holger burner
tut das not
feine sahne fischfilet
kurzer prozess
2:38
t-killas
schöne schaisse

also für jeden was dabei !

und warum jetzt solidarität?
der erlös kommt unteranderem genossinnen zu gute die aufgrund von verschiedenen aktionen opfer staatlicher repressionen wurde.

und warum wir das jetzt schon erzählen…
damit ihr unbedingt den tollen vorverkauf nutzt und dabei die möglichkeit auf tolle gewinne habt…
und zum richtigen einstimmen empfehlen dringenst die wunderschönen „still not loving police“-soli-buttons.

Mehr Infos hier!

Die Medien, der Islam und die Formation antiislamischer Bürgerbewegungen

Zugesandter Hinweis:

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus findet die Veranstaltung „Medien und Islam und die Formation antiislamischer Bürgerbewegungen“ statt – ein Vortrags- und Diskussionsabend mit JournalistInnen der regionalen Presse und einem Vortrag von Dr. Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung, Erlangen.
Termin:
Dienstag, 16. März 201, 19:00 Uhr, Aschaffenburg, Martinushaus
Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Stadtjugendrings, Jusmi AB, dem Bündnis gegen Rechts, der afa-Gruppe Aschaffenburg, dem AK Migration und attac Aschaffenburg-Miltenberg.

Informationsblatt herunterladen (pdf)

Unausrottbarer Wahnsinn?

„Der Internetaufruf zu einer Mahnwache zur `Situation der kirchlichen Befreiungsdienstes´ am Kloster Engelberg ist gestern trotz des Reizworts `Anneliese Michel´ ohne Resonanz geblieben. Heike K. aus München und Winfried Zentgraf aus Fulda standen um 14 Uhr allein vor der Klosterpforte, um die deutschen Bischöfe zu einem anderen Umgang mit den Themen Exorzismus und Besessenheit aufzufordern.“ So heißt es heute im in Miltenberg erscheinenden Boten vom Untermain. Ganze drei Personen (die dritte kam später noch dazu), wohl alle aus der innerkatholischen Sekte „Zeugen der Wahrheit“, demonstrierten, da sie die Position der Kirche im Fall Anneliese Michel für Unrecht halten. Eine der beteiligten Frauen bezeichnet sich zu allem Überfluss auch noch selbst als „besessen“! (mehr…)




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