Griechenland-Film im Hannebambel

Auf einem Flyer läd der „Revolutionäre Film Club“ für den 11.Mai um 20 Uhr zur Vorführung des Films „Schrei im Dezember“ ins Hannebambel ein.
Darin geht es um den Tod von Alexandros Grigoropoulos im Dezember 2008, der von Polizisten in Athen erschossen wurde. Daraufhin rollte eine Welle der Wut durch Griechenland und löste eine der größten sozialen Proteste in der Geschichte des Landes aus. Im Zuge der Wirtschaftskrise kam Griechenland bis heute nicht mehr zur Ruhe. In den letzten Wochen gipfelten die Proteste in einem Generalstreik und landesweiten Demonstrationen und Ausschreitungen aufgrund des beinahe Staatsbankrotts und der beschlossen Mitteln zur Krisenbewältigung. Dabei kamen 3 Unbeteiligte ums Leben, als eine Bank in Brand gesteckt wurde. Dieser Vorfall löste eine Debatte über Verantwortlichkeit, Mittel der Militanz und perspektiven der Proteste in der Anarchistischen und Autonomen Szene aus (z.b. hier).

Overall, in a demonstration of 150-200,000, unprecedented in the last few years, is there really a need for some “upgraded” violence? When you see thousands shouting “burn, burn Parliament” and swear at the cops, does another burnt bank really have anything more to offer to the movement?

Wer die Lage in Giechenland diskutieren möchte, dem bietet sich morgen eine gute Gelegenheit.


3 Antworten auf „Griechenland-Film im Hannebambel“


  1. 1 Milan Milanowicz 10. Mai 2010 um 15:11 Uhr

    Heißt das wirklich Revolutionärer Film Club? Ich kann mich an Rölevuzionärer Film Club erinnern – oder so … Klingt auch nicht so dogmatisch …

  2. 2 mb 10. Mai 2010 um 16:06 Uhr
  3. 3 Administrator 14. Mai 2010 um 13:01 Uhr

    Oh, da hab ich nicht genau auf den Flyer geschaut. mea culpa, es heist richtig wie oben, „Rölevuzinär“

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