MAO hat Daten zu Aschaffenburg

Da sag mal einer, Internetrecherche würde nichts bringen. Bereits ein nur kurzer Blick in die Seiten des MAO-Projektes (Materialien zur Analyse von Opposition) brachte es an den Tag: Da gibt es eine Auflistung von interessanten Ereignissen aus den frühen Jahren der linken Bewegung in unserer Region. Eine kurze Email am gestrigen Abend führte sogleich zur Erlaubnis des Nachdrucks auf kommunal.tk und zum Versprechen von Jürgen Schröder, auch die wenigen vorhandenen Daten aus dem Kreis Miltenberg alsbald online zu stellen.

Für die Älteren unter uns mögen wehmütige oder auch wütende Erinnerungen mit den bei MAO publizierten Daten verbunden sein. Die Jüngeren mögen die Vielfalt der Gruppen, die Aktionen, aber auch den Dogmatismus und die Spaltungen bewundern oder auch belächeln. In jedem Fall sind diese Ereignisse Teil unserer Geschichte:

Zu den frühen Jahren der linken Bewegung in Aschaffenburg und Main-Spessart, 1969 – 1980 (gefunden auf http://www.mao-projekt.de/)

Vielleicht fühlt sich jetzt mancher der Älteren unter uns angeregt, alte Dokumente zur Verfügung zu stellen; diese bitte einscannen und an kommunal@gmx.net senden. Danke!


5 Antworten auf „MAO hat Daten zu Aschaffenburg“


  1. 1 paul 30. Mai 2010 um 20:09 Uhr

    wow, da hst du ja was ausgegraben. und die mlpd aschaffenburg ist dann quasi geschichte zum anfassen ;)

    >>Danach sind in Bayern die Ortsgruppen München und Aschaffenburg zur „offenen Spaltertätigkeit“ übergegangen. Aufgefordert wird zur Entfaltung eines „aktiven ideologischen Kampfs zur Herstellung der Einheit“.<<

    da wird einem übel

  2. 2 Liquidator 30. Mai 2010 um 21:12 Uhr

    Übel, ja. Aber wenn Du damals dabei gewesen wärst bei diesem dogmatischen Wahnsinn, bei dieser Rechthaberei und Ignoranz der Führungsebene, bei diesem überzogen ernsthaften Parteigespiele (bei dem man meinte, es stünde die Weltrevolution direkt bevor und jede/r Abweichende wäre damit antirevolutionäre/r Verräter/in) dann würde Dir noch vielmehr übel werden. Das hatte (und hat in entsprechenden Fällen auch heute noch) ganz viel mit menschenverachtender Ersatzreligion und wenig mit linker Politik zu tun. Seither weiß ich den erfrischend antidogmatischen Freigeist der katholischen Kirche zu schätzen! :-) )

  3. 3 interessiert 31. Mai 2010 um 12:19 Uhr

    Hallo Liquidator

    wie ist den dein Satz--> Seither weiß ich den erfrischend antidogmatischen Freigeist der katholischen Kirche zu schätzen!

  4. 4 Liquidator 31. Mai 2010 um 14:28 Uhr

    Die Frage hab ich jetzt nicht ganz kapiert, muss also nach Verdacht antworten:
    Gemeint ist, dass selbst die katholische Kirche heute nicht mehr den Dogmatismus aufzuweisen hat (da würden ihr die Mitglider zumindest in Europa noch mehr weglaufen), der bei ML-Gruppen üblich war und ist.

  1. 1 Aschaffenburg - Blog - 27 May 2010 Pingback am 27. Mai 2010 um 20:15 Uhr
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