Beiträge von Gastbeitrag

Rüdiger statt Guildo Horn

Zugegangen ist uns eine Einladung des Erwerbslosentreffpunkts in Obernburg zum nächsten Konzert von Rüdiger Horn (Songs, Folk):

Das Café fifty moechte den Sommer mit Liedern locken und laedt ein zu einem Benefizkonzert von Rüdiger Horn .

Zeit: Freitag 04.06.2010 ab 18:00 Uhr
Ort : Cafe fifty
Römerstrasse 41, Obernburg

Vielleicht waren Sie schon bei einem der beiden Benefiz-Konzerte von Rüdiger Horn in 2009 bei uns und haben eine gute Zeit gehabt? Wenn nicht, so ist jetzt gute Gelegenheit unser swingendes Café fifty kennen zu lernen.

Wenn Sie selber an diesem Abend nicht koennen, sagen Sie es weiter, schicken Sie die Einladung weiter, vielleicht haben Sie noch ein freies Plaetzchen fuer unseren Poster, machen Sie Werbung fuer uns, alleine damit schon helfen Sie uns!

- der Eintritt ist frei
- ab 18:00 bieten wir Getränke, Salate, Würstchen vom Grill zu sozialen Preisen
- wenn uns das Wettern nicht hold ist, so sind wir mit Zelt und Pavillons vorbereitet

- ALLE EINNAHMEN KOMMEN DEM CAFE FIFTY ZUGUTE!

Vielleicht gibt Ihnen die Hörprobe aus Rüdiger Horns umfangreichem Repertoire (WMV) den entscheidenden Anstoss.

Wir freuen uns auf Sie
Ihr Team vom Café fifty

Griechenland: Flüchtlinge & Sozialabbau


Aus einer interessanten Presseerklärung der DAGA (Deutsch-Ausländische Gesellschaft Alzenau) vom 13.05.2010:

Bei der Jahreshauptversammlung der DAGA wurde die aktuelle Initiative von „Pro Asyl“diskutiert.
In den vergangenen zwei Jahren sind über Zehntausend Kinderflüchtlinge in Griechenland gestrandet. Viele von ihnen sind ohne jegliche Begleitung aus Ländern wie Afghanistan und Somalia geflohen. Wenn sie in Griechenland erstmals das Gebiet der Europäischen Union betreten, bedeutet das jedoch keineswegs Schutz oder ein Ende ihres Leidenswegs. Regelmäßig werden auch Kinder unter menschenunwürdigen, gesundheitsgefährdenden Bedingungen inhaftiert und danach einfach auf die Straße gesetzt. Nichts und niemand schützt sie vor Ausbeutung und Gewalt, sie wissen nicht wohin. Die DAGA unterstützt eine Postkarten-Aktion, in der „Pro Asyl“ an den Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und die EU-Kommissarin für Inneres, Cecilia Malmström, appelliert, sich persönlich für den Schutz der Kinderflüchtlinge einzusetzen:
- Kinder dürfen in der Europäischen Union keinesfalls eingesperrt, drangsaliert und schutzlos auf die Straße gesetzt werden.
- Das Wohl des Kindes hat oberste Priorität. Im Interesse der Kinder muss eine humanitäre Lösung gefunden werden. Eine Aufnahme in Deutschland und anderen EU-Staaten ist zu organisieren.
  (mehr…)

[`solid] Aschaffenburg solidarisch

Die Linksjugend [`solid] Aschaffenburg schreibt:

Die Linke hats geschafft! Mit 5,6% ist sie erstmalig in den NRW Landtag eingezogen.
Soweit so gut.
Aber was kommt jetzt?!
Knallharter Oppositionskurs, bestehend aus Kapitalismuskritik, das Aufzeigen von Alternativen zum Kapitalismus, Antifaschismus, konsequente Friedens- und Abrüstungspolitik, für demokratische Rechte und für kostenlose Bildung?
Von wegen.
Die Linke führt allen Ernstes mit SPD und Grünen derzeit Sondierungsgespräche um als Mehrheitsbeschaffer nun endlich am Fleischtopf der Macht zu sitzen.
Wir solidarisieren uns mit unseren GenossInnen der linksjugend [`solid] Aachen.

mehr dazu hier

Mahle-Konzern: Übernahme auf Kosten der Belegschaft

Beim Mahle Werk 8 in Alzenau wurde die Schließung mit 2 Jahren Kurzarbeit und einem Jahr Beschäftigungsgesellschaft verkleidet. Bei Behr Werk 8 werden jetzt 3 Jahre Transfergesellschaft verhandelt. Worum geht es? Die Leute sind so oder so in 100% Kurzarbeit, bezahlt aus unseren Beiträgen. Es gibt Aufzahlungen, teilweise Weihnachts- und Urlaubsgeld, aber das alles wird von der Abfindung abgezogen.
Meistens werden noch Versprechungen gemacht, wie die Suche nach neuen Produkten für Alzenau, von denen von vorneherein klar ist, dass sie nicht ernst gemeint sind.

Dies ist ein Auszug aus einem Bericht in der Online-Zeitschrift TREND zur Übernahme der Firma Behr durch Mahle; der ganze Text findet sich hier.

Ein Kruzifix und Männer in Frauenkleidern

Nicht weniger als den Einsatz des Paragraf 166 StGB („Beschimpfung des religiösen Bekenntnisses“) fordert Aschaffenburgs CSU-Bundestagsabgeordneter Norbert Geis. Was ist geschehen? Lassen wir ihn selbst berichten (zitiert nach kath.net): „Das Titelbild der Aprilausgabe des Satiremagazins `Titanic´ nimmt die Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche zum Anlass, einen katholischen Bischof zu zeigen, der seinen Kopf dem Geschlechtsbereich des gekreuzigten Heilands zuneigt. … Zumindest mit diesem Hinweis auf den Missbrauchsskandal ist die Abbildung der Haltung des Bischofs eindeutig. Nur ein sehr einfältiges Gemüt kann dies anders deuten.“


Titanic vom April (Titelbild) und Mai 2010 (Reaktionen); Foto: Archiv kommunal

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Katastrophale Zustände

In der Asylbewerberunterkunft in Aschaffenburg herrschen katastrophale Zustände: Zu diesem Schluss sind die Macher eines TV-Berichts gekommen, der in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens ausgestrahlt wurde. Die Journalisten fanden unter anderem eine Gemeinschaftsdusche für 60 Personen und eine freiliegende Elektroinstallation vor.
Obwohl solche Lebensbedingungen inakzeptabel sind, ist derzeit noch ungeklärt, wer die Kosten der 80 000 Euro teuren Sanierung übernimmt. (nach Main-Echo, 15.05.10)

Der Rediobericht dazu findet sich hier.

Solidarität ist machbar, Frau Nachbar!

Doch: Internationale Solidarität ist möglich, auch direkt vor Ort; und auch in der Provinz. Das beweist nicht zuletzt seit Jahrzehnten die weltweite Organisation Amnesty International. Ihre Miltenberger Kreisgruppe unterstützt mit ihrer Aktion Briefe gegen das Vergessen derzeit den Iraner Emadeddin Baghi durch eine Kampagne, in der möglichst viele Briefe an Ayatollah Sadeqh Larijani sowie in Kopie an die Botschaft der Islamischen Republik Iran in Berlin gehen. Als Beispiel für eine gute solidarische Aktion seien hier die Übersetzung des Briefes und nachstehend noch Informationen zur Situation von Emadeddin Baghi gebracht: (mehr…)

Antrag zugunsten von Hartz-IV-Empfänger/innen

Gut gemeint ist er sicherlich, der Antrag, den Johannes Büttner von der Kommunalen Initiative im Aschaffenburger Stadtrat einbringen wird. Es fragt sich aber, ob er eine Mehrheit finden wird. Wie dem auch sei: Der Text dieses Antrages soll den subradical-Leserinnen und -Lesern nicht vorenthalten werden:

Im Namen der Kommunalen Initiative stelle ich folgenden weiteren Antrag bezüglich Finanzielle Unterstützung von Hartz-IV-EmpfängerInnen die im Besitz eines Kulturpasses sind:

Der Stadtrat beschließt: Inhaber eines Kulturpasses (Sozialpass) die nach einer Energieberatung bereit sind ihre alten Elektrogeräte gegen neue auszutauschen, bekommen von der AVG einen Zuschuss. Über die Form und Höhe des Zuschusses soll der Stadtrat nach Beratung entscheiden.

Begründung:
Die hohen Stromkosten für Haushalte von Hartz-IV-EmpfängerInnen werden z.T. von alten Elektrogeräten verursacht, die als „Stromfresser“ die Kosten in die Höhe treiben. Aus diesem Grund haben diese Haushalte zum allergrößten Teil eine noch höhere Stromrechnung zu begleichen als finanziell besser gestellte Haushalte mit der gleichen Bewohnerzahl. Selbst mit Energiesparberatung ist hier nur bedingt Abhilfe zu schaffen. Neue Geräte sind für diese Personengruppe mit ihren knappen finanziellen Mitteln meist nicht zu schultern. Um langfristig die Kosten für diesen Personenkreis zu senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten soll die AVG mit einem finanziellen Zuschuss helfen. (Dieser könnte als feste Summe, Prozentanteil des Neupreises, Stromgutschein etc. erfolgen). Rund 3000 Haushalte würden dafür in Aschaffenburg in Frage kommen Diese Maßnahme, zusammen mit einem Sozialtarif und einer Energieberatung ist als Gesamtpaket zu sehen. Die Unterstützung zur energetischen Sanierung der Wohnungen von Hartz-IV-BezieherInnen wie in unserem ersten Antrag aufgeführt, ist als zusätzliche Maßnahme zu sehen. (mehr…)

B9 – Kulturlabor und Infoladen in Aschaffenburg ist eröffnet

Leicht gekürzt bringen wir die Rede, die eine Vertreterin von AbaKuZ am letzten Samstag anläßlich der Eröffnung des AbaKuZ-Zentrums B9 – Kulturlabor und Infoladen gehalten hat.


Fotos: Archiv kommunal

Es ist für uns unglaublich, hier gemeinsam mit Gästen bei der Eröffnung unserer eigenen Räumen zu stehen! Seit der Gründung 2003 haben wir keine passenden Räume für unsere Idee finden können. Zwischenzeitlich hatten wir schon Angst, dass wir uns in „Abakuz -Verein ohne Räume e. V.“ umbenennen müssen!
Auf den Weg zu unserem neuen Vereinsdomizil haben wir dafür viele Leute kennengelernt! Sämtliche Immobilienmakler der Stadt, den Bürgermeister der Stadt aber auch viele Einrichtungen, in denen wir alternativ unsere Konzerte, Vortragsveranstaltungen und Partys machen konnten. Wir haben wertvolle Kontakte und Freundschaften schließen können, mit Leuten, die ebenfalls im kulturellen und politischen Bereich engagiert sind und mit denen wir hoffentlich in Zukunft noch mehr auf die Beine stellen können. (mehr…)

Unser Aufruf: Stefan Reis widerlegen

Da hat er Recht, der Stefan Reis. In der Main-Echo-Wochenendausgabe schrieb er u.a. in dem Beitrag „Ein bisschen Aufmerksamkeit erregen“:

»Subradical«, ein von mehreren anonym bleibenden Betreibern initiiertes Blog-Forum für »Subkultur & Politik« in und um Aschaffenburg ging im Frühjahr vergangenen Jahres ins Netz: Anfangs engagiert wurde für ein basisdemokratisches Kulturverständnis in der Stadt und vor allem auch in Miltenberg gestritten. Am 8. April jedoch meldete »Subradical«-Blogger »mb« lapidar: »Ein Jedes hat seine Zeit. Auch Blogschreiben hat seine Zeit. Und das Nichtschreiben hat seine Zeit. Und die ist offenbar gerade jetzt.« Erst am 6. Mai ersetzte ein »Gastbeitrag«, in dem gegen einen Bericht der Miltenberger Polizei und Veröffentlichungen in Medien am Untermain Stellung bezogen wird, diesen inzwischen von der Homepage genommenen Hinweis. (mehr…)




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