Archiv der Kategorie 'kultur'

Rüdiger statt Guildo Horn

Zugegangen ist uns eine Einladung des Erwerbslosentreffpunkts in Obernburg zum nächsten Konzert von Rüdiger Horn (Songs, Folk):

Das Café fifty moechte den Sommer mit Liedern locken und laedt ein zu einem Benefizkonzert von Rüdiger Horn .

Zeit: Freitag 04.06.2010 ab 18:00 Uhr
Ort : Cafe fifty
Römerstrasse 41, Obernburg

Vielleicht waren Sie schon bei einem der beiden Benefiz-Konzerte von Rüdiger Horn in 2009 bei uns und haben eine gute Zeit gehabt? Wenn nicht, so ist jetzt gute Gelegenheit unser swingendes Café fifty kennen zu lernen.

Wenn Sie selber an diesem Abend nicht koennen, sagen Sie es weiter, schicken Sie die Einladung weiter, vielleicht haben Sie noch ein freies Plaetzchen fuer unseren Poster, machen Sie Werbung fuer uns, alleine damit schon helfen Sie uns!

- der Eintritt ist frei
- ab 18:00 bieten wir Getränke, Salate, Würstchen vom Grill zu sozialen Preisen
- wenn uns das Wettern nicht hold ist, so sind wir mit Zelt und Pavillons vorbereitet

- ALLE EINNAHMEN KOMMEN DEM CAFE FIFTY ZUGUTE!

Vielleicht gibt Ihnen die Hörprobe aus Rüdiger Horns umfangreichem Repertoire (WMV) den entscheidenden Anstoss.

Wir freuen uns auf Sie
Ihr Team vom Café fifty

Ein Kruzifix und Männer in Frauenkleidern

Nicht weniger als den Einsatz des Paragraf 166 StGB („Beschimpfung des religiösen Bekenntnisses“) fordert Aschaffenburgs CSU-Bundestagsabgeordneter Norbert Geis. Was ist geschehen? Lassen wir ihn selbst berichten (zitiert nach kath.net): „Das Titelbild der Aprilausgabe des Satiremagazins `Titanic´ nimmt die Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche zum Anlass, einen katholischen Bischof zu zeigen, der seinen Kopf dem Geschlechtsbereich des gekreuzigten Heilands zuneigt. … Zumindest mit diesem Hinweis auf den Missbrauchsskandal ist die Abbildung der Haltung des Bischofs eindeutig. Nur ein sehr einfältiges Gemüt kann dies anders deuten.“


Titanic vom April (Titelbild) und Mai 2010 (Reaktionen); Foto: Archiv kommunal

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B9 – Kulturlabor und Infoladen in Aschaffenburg ist eröffnet

Leicht gekürzt bringen wir die Rede, die eine Vertreterin von AbaKuZ am letzten Samstag anläßlich der Eröffnung des AbaKuZ-Zentrums B9 – Kulturlabor und Infoladen gehalten hat.


Fotos: Archiv kommunal

Es ist für uns unglaublich, hier gemeinsam mit Gästen bei der Eröffnung unserer eigenen Räumen zu stehen! Seit der Gründung 2003 haben wir keine passenden Räume für unsere Idee finden können. Zwischenzeitlich hatten wir schon Angst, dass wir uns in „Abakuz -Verein ohne Räume e. V.“ umbenennen müssen!
Auf den Weg zu unserem neuen Vereinsdomizil haben wir dafür viele Leute kennengelernt! Sämtliche Immobilienmakler der Stadt, den Bürgermeister der Stadt aber auch viele Einrichtungen, in denen wir alternativ unsere Konzerte, Vortragsveranstaltungen und Partys machen konnten. Wir haben wertvolle Kontakte und Freundschaften schließen können, mit Leuten, die ebenfalls im kulturellen und politischen Bereich engagiert sind und mit denen wir hoffentlich in Zukunft noch mehr auf die Beine stellen können. (mehr…)

Griechenland-Film im Hannebambel

Auf einem Flyer läd der „Revolutionäre Film Club“ für den 11.Mai um 20 Uhr zur Vorführung des Films „Schrei im Dezember“ ins Hannebambel ein.
Darin geht es um den Tod von Alexandros Grigoropoulos im Dezember 2008, der von Polizisten in Athen erschossen wurde. Daraufhin rollte eine Welle der Wut durch Griechenland und löste eine der größten sozialen Proteste in der Geschichte des Landes aus. Im Zuge der Wirtschaftskrise kam Griechenland bis heute nicht mehr zur Ruhe. In den letzten Wochen gipfelten die Proteste in einem Generalstreik und landesweiten Demonstrationen und Ausschreitungen aufgrund des beinahe Staatsbankrotts und der beschlossen Mitteln zur Krisenbewältigung. Dabei kamen 3 Unbeteiligte ums Leben, als eine Bank in Brand gesteckt wurde. Dieser Vorfall löste eine Debatte über Verantwortlichkeit, Mittel der Militanz und perspektiven der Proteste in der Anarchistischen und Autonomen Szene aus (z.b. hier).

Overall, in a demonstration of 150-200,000, unprecedented in the last few years, is there really a need for some “upgraded” violence? When you see thousands shouting “burn, burn Parliament” and swear at the cops, does another burnt bank really have anything more to offer to the movement?

Wer die Lage in Giechenland diskutieren möchte, dem bietet sich morgen eine gute Gelegenheit.

Unser Aufruf: Stefan Reis widerlegen

Da hat er Recht, der Stefan Reis. In der Main-Echo-Wochenendausgabe schrieb er u.a. in dem Beitrag „Ein bisschen Aufmerksamkeit erregen“:

»Subradical«, ein von mehreren anonym bleibenden Betreibern initiiertes Blog-Forum für »Subkultur & Politik« in und um Aschaffenburg ging im Frühjahr vergangenen Jahres ins Netz: Anfangs engagiert wurde für ein basisdemokratisches Kulturverständnis in der Stadt und vor allem auch in Miltenberg gestritten. Am 8. April jedoch meldete »Subradical«-Blogger »mb« lapidar: »Ein Jedes hat seine Zeit. Auch Blogschreiben hat seine Zeit. Und das Nichtschreiben hat seine Zeit. Und die ist offenbar gerade jetzt.« Erst am 6. Mai ersetzte ein »Gastbeitrag«, in dem gegen einen Bericht der Miltenberger Polizei und Veröffentlichungen in Medien am Untermain Stellung bezogen wird, diesen inzwischen von der Homepage genommenen Hinweis. (mehr…)

Auch wir freuen uns tierisch!

Pressemitteilung der JuZ (Jugendinitiative für ein unabhängiges Zentrum) zu den Zeitungsartikeln „Stadt plant Jugendtreff“ (17.03.) und „Jugendbeauftragter freut sich tierisch über Treff“ (19.03.)

Auch wir freuen uns tierisch!

Wie den letzten Zeitungsartikeln zu entnehmen war, kommt von Seiten der Stadtverwaltung Bewegung in die Jugendtreff-Problematik von Miltenberg. Wir finden es allerdings schade, dass es scheinbar keine Bestrebungen gibt, die JuZ in die Gespräche zwischen Stadtverwaltung und dem „Fachmann“ einzubeziehen. Seit über einem Jahr engagieren wir uns für das von uns ausgearbeitete Konzept des Mil-Z (Miltenberger Zentrum). Dieses Konzept wird stetig weiterentwickelt und ist auf www.mil-z.de.vu nachzulesen. Daher wünschen wir uns, in diese Gespräche eingebunden zu werden.

Für eine wirklich sinnvolle Arbeit wären aber – wie in unserem Konzept schon gesagt – mehrere Räume nötig, zum Beispiel zur Einrichtung eines Bandprobe- oder Werkraums. Die geplanten Räumlichkeiten scheinen solche Möglichkeiten nicht vorzusehen. Positiv ist allerdings, dass jetzt wenigstens etwas als „Provisorium“ da ist. Wir möchten an dieser Stelle aber auch daran erinnern, dass die Räume der Alten Volksschule der damaligen Jugendinitiative JUI auch als „Übergangslösung“ übergeben wurden. Diese sogenannte Übergangslösung blieb jedoch 25 Jahre lang bestehen (also bis zur Schließung im Jahre 2008), obwohl von Anfang an bekannt war, dass sie ungeeignet sind. Wir möchten verhindern, dass sich dies wiederholt. Nach wie vor wünschen wir uns das Jugendzentrum in Selbstverwaltung mit regelmäßigen Vollversammlungen, um alle interessierten Jugendlichen in das Geschehen einzubinden. Denn unser Problem ist eben nicht – wie oft fälschlicherweise angenommen – der Jugendpfleger! Wir sind vielmehr dazu bereit, mit diesem Jugendpfleger zusammenzuarbeiten und mit ihm unser Konzept zu verwirklichen.

Im Zeitungsartikel wurde des Weiteren von gewaltbereiten Jugendlichen gesprochen, die die Räumlichkeiten nicht betreten werden. Hier würden wir gerne wissen was mit „gewaltbereit“ gemeint sein soll. Eine weitere Frage wäre, wie die Besucher vorsorglich in „gut“ und „böse“ geteilt werden sollen? Zudem sprach Bürgermeister Joachim Bieber davon, den Jugendtreff „demnächst“ zu eröffnen. Hier würden wir uns eine etwas genauere Zeitangabe wünschen.

Wenn die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung fehlschlägt oder erst gar nicht zustande kommt, und dadurch kein selbstverwaltetes Zentrum entsteht, werden wir auch weiterhin für unser Konzept des Mil-Z kämpfen.

Schuppige Straßenkunst

Manchmal fühlt man sich in Aschaffenburg wie in einem unfreundlichen Aquarium: Es regnet und zähnefletschende Fische lauern an allen möglichen und unmöglichen Ecken.
Schuld daran ist ein sehr fleißiger Artist, dessen Werke man auch auf flickr anschauen kann (und muss – die Halbwertszeit auf der Straße ist doch recht beschränkt). (mehr…)

Blogempfehlung

Seit Februar schreibt Claus Berninger, seines Zeichens Macher des Live-Musik Clubs „Colos-Saal“, auf einem Blog lesenwerte Artikel über das Kulturleben in Aschaffenburg und was ihn sonst noch so beschäftigt.

Wenn man über 25 Jahre lang in einer Stadt Veranstaltungen anbietet und dabei nicht die Augen verschließt, geht es gar nicht anders, man muss sich auch für Kommunalpolitik interessieren, insbesondere natürlich auch für die lokale Kulturpolitik.
Man lernt die Figuren der Stadt kennen, die Wichtigen und Wichtigtuer, die Kreativen und Negativen, riecht die Netzwerke und sieht die Verstrickungen. Fehler werden erkennbar, Skandälchen kriegt man mit, Seilschaften, Ungereimtheiten – natürlich auch positive Entwicklungen sowie viele Anekdoten, Geschichten und etliche Indiskretionen.

Lesen auf http://blog.colos-saal.de/

Top-Down Kultur im Bahnhofsviertel

Es wird groß gebaut in Aschaffenburg – das „Tor zur Welt“ entsteht, ein „Face-Lifting des Quartiers“, „Aufbruchstimmung weht durch die Straßen“, „Soziale Stadt“ und das „Quartier“ hat nun auch ein eigenes, neues Logo. Gipfeln wird der Rausch der Schlagworte in ein „nicht-kommerzielles“ Fest in der „Dreifaltigkeit Gewerbe, Medizin und Kultur“ (O-Ton Quartiersbeirat). Ja, das Bahnhofsviertel erfindet sich neu – pardon – es wird gerade neu erfunden. Das Ziel der baulichen Maßnahmen zumindest ist relativ klar. Aschaffenburg, speziell das Bahnhofsviertel, soll in eine weitere stinklangweilige, sterile, aber durchdesignte Einkaufswelt verwandelt werden. (mehr…)

Edelweißpiratenfestival

edelweißpiratenfestival am 24.4.2010
halle 115 / wertheim

„edelweiß… wie?“
klingt traditionell – ist es auch!
hat aber nichts mit alpenverein oder oktoberfest zu tun.
edelweißpiraten waren eine gruppe kölner jugendlicher die sich kämpferisch und kreativ gegen die nazis gestellt haben und schließlich ermordet wurden.
in diesem sinne möchte auch das festival ein zeichen gegen rassismus, antisemitismus, homophobie, sexismus, staatliche repressionen setzen.

und zwar mit:
holger burner
tut das not
feine sahne fischfilet
kurzer prozess
2:38
t-killas
schöne schaisse

also für jeden was dabei !

und warum jetzt solidarität?
der erlös kommt unteranderem genossinnen zu gute die aufgrund von verschiedenen aktionen opfer staatlicher repressionen wurde.

und warum wir das jetzt schon erzählen…
damit ihr unbedingt den tollen vorverkauf nutzt und dabei die möglichkeit auf tolle gewinne habt…
und zum richtigen einstimmen empfehlen dringenst die wunderschönen „still not loving police“-soli-buttons.

Mehr Infos hier!




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