Archiv der Kategorie 'politik & widerstand'

Unser Aufruf: Stefan Reis widerlegen

Da hat er Recht, der Stefan Reis. In der Main-Echo-Wochenendausgabe schrieb er u.a. in dem Beitrag „Ein bisschen Aufmerksamkeit erregen“:

»Subradical«, ein von mehreren anonym bleibenden Betreibern initiiertes Blog-Forum für »Subkultur & Politik« in und um Aschaffenburg ging im Frühjahr vergangenen Jahres ins Netz: Anfangs engagiert wurde für ein basisdemokratisches Kulturverständnis in der Stadt und vor allem auch in Miltenberg gestritten. Am 8. April jedoch meldete »Subradical«-Blogger »mb« lapidar: »Ein Jedes hat seine Zeit. Auch Blogschreiben hat seine Zeit. Und das Nichtschreiben hat seine Zeit. Und die ist offenbar gerade jetzt.« Erst am 6. Mai ersetzte ein »Gastbeitrag«, in dem gegen einen Bericht der Miltenberger Polizei und Veröffentlichungen in Medien am Untermain Stellung bezogen wird, diesen inzwischen von der Homepage genommenen Hinweis. (mehr…)

Der Chefideologe

„Das Geleitwort hat ungefragt der Ex-Chefökonom der Deutschen Bank Norbert Walter. Er weiß, wie man Krisen macht und mit Gewinnen daraus hervorgeht, und … er versteht etwas von Sklaven und Herren. Heute berät er neben der Bundesregierung auch viele andere Herren und hat dennoch genug Zeit, auch Sklaven wertvolle Tipps fürs Leben zu geben. `Herr Walter, Sie finden, die Deutschen sollten wegen der Krise Lohnverzicht üben.´ `Ja, weil ich für Beschäftigung bin. Mein Lehrherr, der Ökonom Herbert Giersch, sagte mir mal: Wollen Sie Ihren Chef zu Ihrem Sklaven machen? Verlangen Sie weniger, als Sie erkennbar für ihn wert sind. Dann weiß er, dass er Sie gut behandeln muss, um Sie nicht zu verlieren.´ Dieses Zitat ist frisch und krisenfrei, vom April diesen Jahres. Der Traum eines jeden Sklavenhändlers und Sklaventreibers: Ein Sklave, der seinen Herrn wie einen Herzschrittmacher mit sich mitführt.“ (Wolf Wetzel, wolfwetzel.wordpress.com, 4.5.10; Interview-Zitat nach Frankfurter Rundschau vom 10./11.04.10) (mehr…)

Für 500 Euro Eckregelsatz und 10 Euro Mindestlohn

Attac-Aktivisten vom bayerischen Untermain kritisieren Bundes-Koordinierungskreis und unterstützen Bündnisplattform www.500-euro-eckregelsatz.de

Bei ihrem monatlichen Treffen haben die Aktivisten des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac am bayerischen Untermain ihren Bundeskoordinierungskreis für seine ablehnende Haltung gegenüber der Bündnisplattform www.500-euro-eckregelsatz.de scharf kritisiert. Nachdem hier im Raum schon viele Einzelpersonen sowie Mitgliedsorganisationen im Netzwerk wie z.B. die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Plattform unterschrieben und selbst Unterschriften gesammelt haben, hat sich die Regionalgruppe nun als Ganzes hinter die Kampagne für einen solchen Eckregelsatz nach SGB II gestellt, die im Weiteren auch die Forderung für einen Mindest-Stundenlohn von 10 Euro steuerfrei enthält. „Beide Forderungen sind geeignet, die Lebenslagen von abhängig Beschäftigten und Erwerbslosen gerade in Zeiten der tiefsten Wirtschaftskrise nach 1945 zu verbessern. Bevor wir so etwas nicht durchsetzen, brauchen wir über weitergehende Utopien gar nicht ideologisieren“, waren sich die Aktivisten vor dem Hintergrund der Diskussion eines „bedingungslosen Grundeinkommens“ einig. (mehr…)

Mai-Randale in Miltenberg?

Nachdem das Main-Echo bzw. seine Miltenberger Heimatzeitung Bote vom Untermain die Pressemitteilung der AuGruM bis heute nicht berücksichtigt hat, bringen wir sie einschließlich der Vorbemerkung in voller Länge:

Wer am Sonntag die „Prima-Sonntag“ im Briefkasten hatte, Montagmorgen den „Boten vom Untermain“ aufschlug oder wer sich einfach nur am Wochenende die Presseberichte der Miltenberger Polizei ansah, konnte schnell zu dem Eindruck kommen, dass es in Miltenberg zu richtigen „Mai-Krawallen“ durch Autonome kam, vergleichbar mit Hamburg oder Berlin. (mehr…)

Der 1. Mai kündigt sich an

Aus aktuellem Anlaß zitieren wir aus einer anderen Webseite:

Veranstaltungen zum 1. Mai 2010 am bayerischen Untermain

Termine

Freitag, 30. April, 19 Uhr, Miltenberg, Franziskussaal und Café fArbe:
Maifest am Vorabend des 1. Mai
Prof. em. Rainer Roth spricht zu „Finanz- und Wirtschaftskrise – wer zahlt und für was?“
Live-Musik mit Yohazid (Hardcore-Liedermacher Frankfurt) und Reinhard Frankl (Liedermacher, Bessenbach)
Essen und Trinken, Informationen
Veranstalter: Freundeskreis Café fArbe e.V., Jugendinitiative für ein selbstverwaltetes Zentrum/Miltenberg, attac Aschaffenburg-Miltenberg, Betriebsseelsorge Untermain, Café fArbe der Caritas

Samstag, 1. Mai, 10 Uhr, Aschaffenburg:
Demonstration mit Kundgebung am Theaterplatz
es spricht: Dominik Schirmer, ver.di Bayern
Veranstalter: DGB Region bayerischer Untermain

MEHR DAZU HIER

Ein Beweis für Erbärmlichkeit

Die grüne Funktionärin Marion Becker ist keine sympathische Person. Im Streit der Miltenberger Grünen vor vielen Jahren war sie bereits auf der falschen Seite, der der Superrealos gegen die sympathischen Realos. Fundis gab es hier nie. Aber das ist eine erledigte Geschichte.

Wenn die Grünen aber nun stolz sind, dass die „Firmen Enka und Cordenka Auflagen zu Genehmigungsverfahren, zur Abgasleitung und Abgasreinigung, zu Emissions- und Imissionsbegrenzungen und zu deren messtechnischer Überwachung“ (ME, 19.03.10) erhalten haben (was sie sich zuschrieben), dann ist das sympathisch. Schließlich geht es um unser aller Gesundheit. Richtig auch, was ihre grüne Freundin und ehemalige Landtagsabgeordnete Petra Münzel meint: „Dennoch ist es für uns unbefriedigend, dass das Problem der Luftverschmutzung mit den Folgen für die Gesundheit der Menschen durch hohe Türme nur verlagert wird, statt insgesamt weniger Emissionen zu verursachen.“ (ebd.) (mehr…)

Top-Down Kultur im Bahnhofsviertel

Es wird groß gebaut in Aschaffenburg – das „Tor zur Welt“ entsteht, ein „Face-Lifting des Quartiers“, „Aufbruchstimmung weht durch die Straßen“, „Soziale Stadt“ und das „Quartier“ hat nun auch ein eigenes, neues Logo. Gipfeln wird der Rausch der Schlagworte in ein „nicht-kommerzielles“ Fest in der „Dreifaltigkeit Gewerbe, Medizin und Kultur“ (O-Ton Quartiersbeirat). Ja, das Bahnhofsviertel erfindet sich neu – pardon – es wird gerade neu erfunden. Das Ziel der baulichen Maßnahmen zumindest ist relativ klar. Aschaffenburg, speziell das Bahnhofsviertel, soll in eine weitere stinklangweilige, sterile, aber durchdesignte Einkaufswelt verwandelt werden. (mehr…)

Jugendtreff Miltenberg: Etappensieg?

Wir zitieren den Boten vom Untermain von heute:

„Die Stadt [Miltenberg] will in der Mainstraße 13 einen Jugendtreff einrichten – wenn das Landratsamt den entsprechenden Bauantrag genehmigt. … Der Bauantrag steht auf der Tagesordnung des städtischen Bauausschusses am heutigen Mittwoch. »Die Stelle eines Jugendpflegers wollen wir demnächst ausschreiben«, sagte Bieber [Bürgermeister von Miltenberg].
Laut Bauamtsleiter Reinhold Schöpf umfasst der potenzielle Jugendtreff auf rund 120 Quadratmetern einen großen Raum mit Küche und zwei Toiletten. … (mehr…)

Die Medien, der Islam und die Formation antiislamischer Bürgerbewegungen

Zugesandter Hinweis:

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus findet die Veranstaltung „Medien und Islam und die Formation antiislamischer Bürgerbewegungen“ statt – ein Vortrags- und Diskussionsabend mit JournalistInnen der regionalen Presse und einem Vortrag von Dr. Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung, Erlangen.
Termin:
Dienstag, 16. März 201, 19:00 Uhr, Aschaffenburg, Martinushaus
Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Stadtjugendrings, Jusmi AB, dem Bündnis gegen Rechts, der afa-Gruppe Aschaffenburg, dem AK Migration und attac Aschaffenburg-Miltenberg.

Informationsblatt herunterladen (pdf)

Freiraum ist Leben – Für ein unabhängiges Zentrum

„Freiraum ist Leben – Für ein unabhängiges Zentrum“ und „Miltenberg – We will rock you …“ sowie „Miltenberg geht baden – sonnen für ein autonomes Zentrum“ – das waren die Texte der Transparente, die bei einer spontanen Aktion am gestrigen Samstag knapp ein Dutzend junge Leute in Miltenberg mitführten. Wieder ging es vom Bahnhof zum Engelplatz vor das Rathaus. Und sogar das im letzten Sommer entstandene Transparent mit dem Aufruf zum Sonnenbaden war an diesem Februartag nicht falsch: Es herrschte bestes Frühlingswetter, das dann auch dazu führte, dass zahlreiche Bürgerinnen und Bürger stehen blieben und mit den Leuten der Jugendinitiative für ein unabhängiges Zentrum (JuZ) diskutierten, sich informierten und die beiden Flugblätter mitnahmen, die die JuZ erstellt hatte. (mehr…)




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